Stiftung Warentest und ADAC raten vom Kauf dieser Kindersitze ab

Stiftung Warentest und ADAC: Diese zwei Kindersitze sind gefährlich

Stiftung Warentest und ADAC: Diese zwei Kindersitze sind gefährlich

Beim Crash löste sich beim Recaro-Sitz die Sitzschale von der Isofix-Station und flog in hohem Bogen durch das Prüflabor. Bei dem Grand-Sitz von Jané hielt die Isofix-Verbindung den Kräften beim Aufprall nicht stand und löste sich ebenfalls.

Insgesamt 16 Kindersitze, die neu auf dem Markt waren, testeten Stiftung Warentest und ADAC vergangenes Jahr. Jané kündigte einen vorübergehenden Auslieferungsstopp des Grand-Sitzes an. Drei relativ teure Modelle fielen wegen "dramatischer Sicherheitsprobleme" durch, die Stiftung Warentest bezeichneten die drei mangelhaften Sitze als "Totalausfälle".

Die deutsche Stiftung Warentest und der Automobilclub ADAC haben erneut dutzende Kindersitze auf ihre Sicherheit im Straßenverkehr überprüft. "Nun haben wir das Nacholgemodell Recaro SmartClick Base im Crashtest untersucht - und keine Verbesserung festgestellt", so die Tester. Beim Crash haben sich dann unter der Belastung aber die Isofix-Haken gelöst. Neben dem "Recaro Optia" mit Isofix-Basis versagte demnach auch der "Nuna Rebl" versagten demnach bei der Simulation eines Frontalaufpralls und lösten sich von der Basis.

Drei andere Modelle zwischen 49 und 80 Euro erhielten damals das Testurteil "Gut". Nur: Laut ADAC und Stiftung Warentest besteht die Gefahr hier weiterhin.

Der Jané Grand auf der linken Seite kostet rund 220 Euro.

Recaro Zero 1, ca. Bei einem realen Unfall können schwere Verletzungen von Kind und Mitfahrer die Folge sein.

Gute Kindersitze, die ab Geburt mit dem Kind mitwachsen, haben den Testern zufolge Seltenheitswert. Erst wenn ein Kind 1,50 Meter groß oder zwölf Jahre alt ist, darf es ohne Kindersitz im Auto mitfahren.

Doch genau das klappte im Crashtest von Stiftung Warentest nicht. Der Zugriff auf die Datenbank ist kostenpflichtig.